• Eine Gruppe Menschen mit bunten Warnwesten und Bannern demonstriert auf einem öffentlichen Platz
    Bildergalerie
    Ca. 2.500 Teilnehmende haben sich in Mainz versammelt
  • Ein Mann steht auf einer Bühne hinter einem Rednerpult und spricht in ein Mikrofon
    dbb-Vize Andreas Hemsing: "Ständig beschließt Politik neue Aufgaben, die Beschäftigten in praktisch allen Teilen des öffentlichen Dienstes sind permanent überlastet."
  • Vogelperspektive auf eine Menschenmenge, die auf einer Straße protestiert
    2.500 Beschäftigte ziehen durch Mainz
  • Eine Frau steht auf einer Bühne hinter einem Rednerpult und spricht in ein Mikrofon
    dbb RLP-Chefin Lilli Lenz: "Beamtinnen und Beamte dürfen nach den Tarifverhandlungen nicht das Nachsehen haben. Erst wenn das Ergebnis systemgerecht übertragen wurde, ist diese Einkommensrunde für uns beendet."
  • Eine Gruppe Menschen in blauen Warnwesten demonstriert auf einem öffentlichen Platz
    Impressionen von der Demo in Mainz
  • Ein Mann steht auf einer Bühne hinter einem Rednerpult und spricht in ein Mikrofon
    Olaf Spriestersbach, Landesvorsitzender der VDStra. RLP
  • Demonstrierende halten ein Banner mit der Aufschrift "Genug gespart!" hoch
    Impression von der Kundgebung in Mainz
  • Ein Mann steht auf einer Bühne hinter einem Rednerpult und spricht in ein Mikrofon
    Stefan Bayer, Landesvorsitzender der DSTG RLP

Einkommensrunde2.500 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes demonstrieren in Mainz

Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder sorgen dafür, dass staatliche Daseinsvorsorge funktioniert. Dafür verdienen sie angemessene Einkommen.

Einkommensrunde 2026

In der laufenden Einkommensrunde des öffentlichen Dienstes der Länder fordern die Beschäftigten eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro monatlich. In der laufenden Einkommensrunde des öffentlichen Dienstes der Länder fordern die Beschäftigten eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro monatlich. Auszubildende, Studierende, Praktikantinnen und Praktikanten sollen monatlich 200 Euro mehr bekommen. In Rheinland-Pfalz haben die Beschäftigten diese Forderung mit einem landesweiten Warnstreik untermauert. In Mainz nahmen etwa 2.500 Menschen an einer Demonstration teil. „Ständig beschließt Politik neue Aufgaben, die Beschäftigten in praktisch allen Teilen des öffentlichen Dienstes sind permanent überlastet. Da ist eine angemessene Erhöhung der Einkommen das absolute Minimum, das die Kolleginnen und Kollegen erwarten dürfen“, sagte dbb-Tarifchef Andreas Hemsing bei der Abschlusskundgebung.

Die Vorsitzende des dbb rheinland-pfalz, Lilli Lenz, stellte klar, dass die Landesregierung einen möglichen Tarifabschluss auf die Beamtinnen und Beamten des Landes und der Kommunen übertragen muss. „Beamtinnen und Beamte stehen für einen funktionierenden Rechtsstaat. Deshalb erwarten sie natürlich auch von ihrem Dienstherrn, sich an Recht und Gesetz zu halten. Und das Bundesverfassungsgericht hat gerade erst wieder klargestellt: Bund und Länder haben die Pflicht, die Besoldung gemessen an der allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung und des allgemeinen Lebensstandards fortzuschreiben. Für uns ist deshalb klar: Beamtinnen und Beamte dürfen nach den Tarifverhandlungen nicht das Nachsehen haben. Erst wenn das Ergebnis systemgerecht übertragen wurde, ist diese Einkommensrunde für uns beendet.“

Hintergrund:
Von den Verhandlungen sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: Direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. Eine dritte Verhandlungsrunde ist für den 11. bis 13. Februar 2026 vereinbart. Alle Informationen zur Einkommensrunde gibt es unter www.dbb.de/einkommensrunde.

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