• Das Foto zeigt Beschäftigte der Autobahn GmbH auf einer Demonstration in Krefeld am 18. Februar 2026.
    Bildergalerie
  • Das Foto zeigt Beschäftigte der Autobahn GmbH auf einer Demonstration in Krefeld am 18. Februar 2026.
  • Das Foto zeigt Beschäftigte der Autobahn GmbH auf einer Demonstration in Krefeld am 18. Februar 2026.
  • Das Foto zeigt Beschäftigte der Autobahn GmbH auf einer Demonstration in Krefeld am 18. Februar 2026.
  • Das Foto zeigt Beschäftigte der Autobahn GmbH, die am 18. Februar 2026 bei der Autobahnmeisterei Tholey demonstrieren. Sie tragen bunte Warnwesten.
  • Trillerpfeifen mit pinken Halsbändern liegen auf einem Tisch
    Der dbb tritt lautstark für die Interessen seine Mitglieder ein.
  • Eine Menschengruppe protestiert mit hellgrünen Fahnen auf einem öffentlichen Platz.
    Die Autobahnmeisterei im saarländischen Tholey wird bestreikt.
  • Ein Mann steht auf einer Bühne hinter einem Rednerpult und spricht in ein Mikrofon
    Daniel David: "Es ist notwendig, dass wir ausreichend Nachwuchs für unsere Arbeit gewinnen."
  • Menschen stehen mit grünen Warnwesten auf einem öffentlichen Platz und demonstrieren
    Impressionen vom Warnstreik in Tholey
  • Das Foto zeigt Beschäftigte der Autobahn GmbH während einer Demo in Öhringen am 19.2.2026.
    In Öhringen demonstrierten Beschäftigte der Autobahn GmbH am 19.2.2026.
  • Das Foto zeigt Beschäftigte der Autobahn GmbH während einer Demo in Öhringen am 19.2.2026.
    In Öhringen demonstrierten Beschäftigte der Autobahn GmbH am 19.2.2026.
  • Das Foto zeigt Beschäftigte der Autobahn GmbH während einer Demo in Öhringen am 19.2.2026.
    In Öhringen demonstrierten Beschäftigte der Autobahn GmbH am 19.2.2026.
  • Das Foto zeigt Beschäftigte der Autobahn GmbH während einer Demo in Öhringen am 19.2.2026.
    In Öhringen demonstrierten Beschäftigte der Autobahn GmbH am 19.2.2026.
  • Das Foto zeigt Beschäftigte der Autobahn GmbH während einer Demo in Öhringen am 19.2.2026.
    In Öhringen demonstrierten Beschäftigte der Autobahn GmbH am 19.2.2026.

Einkommensrunde Autobahn GmbH 2026Autobahn-Beschäftigte gehen bundesweit in Warnstreik

Nachdem die zweite Verhandlungsrunde mit der Autobahn GmbH gescheitert ist, setzen die Beschäftigten die Arbeitgeberin mit Warnstreiks unter Druck.

Autobahn

dbb-Verhandlungsführer Andreas Hemsing betonte am 18. Februar 2026: „Die Herausforderungen im Bereich der Autobahn GmbH sind besonders, sowohl was die Gefährdungslage bei vielen Jobs betrifft als auch hinsichtlich des Zeitdrucks bei der Umsetzung des notwendigen Infrastrukturpaketes. Aus diesem Grund sind unsere Forderungen zur Verbesserung der Entgelttabelle, zur Attraktivität für den Nachwuchsbereich und zu einer Krankenzusatzversicherung mehr als gerechtfertigt.“ Die Verhandlungen seien bisher grundsätzlich konstruktiv verlaufen. Das Angebot der Arbeitgeberin sei allerdings unzureichend und bei den gemeinsamen Herausforderungen für die Autobahn GmbH nicht angemessen.

Bei einer Demonstration in Krefeld machte Frank Bonnes, Landesvorsitzender des VDStra. Nordrhein-Westfalen, deutlich: „Es ist richtig und wichtig, dass die Regierung mehr in die Infrastruktur investieren will. Aber Straßen bauen und reparieren sich nicht von allein. Das machen wir.“ Die Autobahn GmbH müsse dafür sorgen, dass sie als Arbeitgeberin attraktiv bleibe.

Für Daniel David, stellv. Landesvorsitzender des VDStra. Rheinland-Pfalz / Saarland, ist der Fachkräftemangel die größte Herausforderung: „In den kommenden Jahren wird ein großer Teil der Kolleginnen und Kollegen altersbedingt aus dem Dienst ausscheiden. Deshalb ist es notwendig, dass wir ausreichend Nachwuchs für unsere Arbeit gewinnen“, erklärte er auf einem Warnstreik in der Autobahnmeisterei Tholey (Saarland).

Am 19. Februar 2026 streikten die Autobahn-Beschäftigten in Baden-Württemberg und Bayern. Robert Wendling, Landesvorsitzender des VDStra. Baden-Württemberg, sagte auf einem Warnstreik in der Autobahnmeisterei Öhringen (Baden-Württemberg): „Die Arbeit im Straßendienst ist unerlässlich, damit der Verkehr in Deutschland rollt. Aber sie ist auch sehr gefährlich. Wir erwarten deshalb von der Autobahn GmbH, eine arbeitgeberfinanzierte Krankenzusatzversicherung für uns Beschäftigte einzuführen.“

Hintergrund: Bislang waren die Einkommensrunden der Autobahn GmbH an die TVöD-Einkommensrunden gekoppelt. 2026 wird separat verhandelt. Rund 15 000 Beschäftige sind betroffen. Die dritte Verhandlungsrunde ist auf den 25. und 26. Februar 2026 angesetzt.

Forderungen: Der dbb fordert 7 Prozent mehr Lohn bei einem Mindestbetrag von 300 Euro als soziale Komponente. Auch die Ausbildungsentgelte müssen um 300 Euro steigen. Bei erfolgreichem Abschluss der autobahninternen Ausbildung muss die Übernahme in die Erfahrungsstufe 2 erfolgen. Weiter erwartet der dbb die Einführung einer wertigen betrieblichen Krankenzusatzversicherung und die volle Bezahlung von höherwertigen Tätigkeiten ab dem 1.Tag der Übernahme.

 

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