• Eine Frau steht auf einer Bühne hinter einem Rednerpult und spricht in das Mikrofon
    Bildergalerie
    dbb-Vize Milanie Kreutz: "Das Einkommen der Beschäftigten muss konkurrenzfähig sein und mit der Inflation mithalten können – mindestens."
  • Gruppenfoto von Menschen in pinken Warnwesten auf einem öffentlichen Platz
    v.L. Thomas Zeth, Kristin Arnold (stellv. tbb Landesvorsitzende), Milanie Kreutz, Nicole Siebert (stellv. tbb Landesvorsitzende), Mario Voigt (Ministerpräsident des Freistaats Thüringen), Frank Schönborn
  • Ein Mann steht auf einer Bühne hinter einem Rednerpult und spricht in das B
    tbb-Chef Frank Schönborn: "Wer Fachkräfte anwerben und halten will, muss anständig entlohnen."
  • Eine Gruppe Menschen demonstriert mit bunten Bannern und Fahnen auf einem öffentlichen Platz
    Beschäftigte aus den verschiedenen Bereichen des öffentlichen Dienstes protestieren in Erfurt
  • Ein Mann steht auf einer Bühne hinter einem Rednerpult und spricht in das Mikrofon
    Der Thüringer Ministerpräsident Mario Voigt schildert die Sichtweise der Länder
  • Eine Gruppe Menschen demonstriert mit bunten Bannern und Fahnen auf einem öffentlichen Platz
    Darf nicht fehlen: Horst, das Maskottchen der dbb jugend
  • Ein Mann steht auf einer Bühne hinter einem Rednerpult und spricht in das Mikrofon
    dbb-Tarifexperte Thomas Zeth: "Investitionen ins Personal sind Investitionen in die Zukunft."
  • Eine Gruppe Menschen demonstriert mit Trillerpfeifen auf einem öffentlichen Platz
    Mit Trillerpfeifen und Sprechchören machten die Beschäftigten auf sich aufmerksam
  • Eine Gruppe Menschen demonstriert mit bunten Bannern und Fahnen auf einem öffentlichen Platz
    Vor der Staatskanzlei in Erfurt machten die Beschäftigten ihrem Ärger Luft.

Einkommensrunde: Demonstration in ErfurtLeistung muss sich auch in der Vergütung widerspiegeln

Unter dem Motto „Jetzt geht’s um die Wurst“ haben zahlreiche Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in der Thüringer Landeshauptstadt für höhere Einkommen demonstriert.

Einkommensrunde 2026

Milanie Kreutz, stellv. dbb-Bundesvorsitzende und Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung betonte am 3. Februar 2026 auf der Kundgebung: „Die Arbeitgebenden behaupten gerne, dass unsere Forderungen ‚astronomisch‘ seien. Dabei sind unsere Forderungen angemessen. Wir fordern das, was wir verdienen. Das Einkommen der Beschäftigten muss konkurrenzfähig sein und mit der Inflation mithalten können – mindestens.“ Der dbb fordert sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr Einkommen.

Der Landesvorsitzende des thüringer beamtenbundes (tbb) Frank Schönborn ergänzte: „Wer Fachkräfte anwerben und halten will, muss anständig entlohnen. Das gilt für alle Beschäftigten: Sobald das Ergebnis steht, muss es die Regierung zeit- und wirkungsgleiche auf die Beamtinnen und Beamten, Versorgungsempfängerinnen und -Empfänger übertragen. Das ist ein verfassungsrechtliches Gebot.“ Darüber hinaus müssen die Unterschiede zwischen Ost und West endlich beseitigt werden.

Auf der Demo machte Thomas Zeth, stellv. Vorsitzender der dbb Bundestarifkommission, deutlich, wie Bezahlung und Qualität des öffentlichen Dienstes zusammenhängen: „Die Leistung und Verantwortung der Kolleginnen und Kollegen müssen sich auch in der Vergütung widerspiegeln. Investitionen ins Personal sind Investitionen in die Zukunft.“ Jetzt sei die Politik am Zug und solle endlich in den Dialog statt in den Dauerstreit mit dem dbb gehen. 

Saskia Grimm, Landesvorsitzende der dbb jugend thüringen, unterstrich: „Junge Menschen entscheiden sich nicht gegen den öffentlichen Dienst wegen des Beamtenstatus, sondern wegen Überlastung und fehlender Wertschätzung. Wer jetzt den Beamtenstatus zurückdrängt, verschärft den Nachwuchsmangel und sendet ein fatales Signal an die nächste Generation.“

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